Archiv | Januar, 2018

Bye bye red Dirt – hello white Snow

25 Jan

Ich verabschiede mich fürs erste temporär aus der Dropzone (Flugplatz, wo Fallschirmsport praktiziert wird) und fahre nach Perth. Einerseits um im Windkanal meine Freifall ‚Künste‘ zu verbessern und vor allem um mich von Hans zu verabschieden.

Wir verbringen einen wunderschönen Abend bei Sushi und lecker Wein. Es ist ein Genuss mit ihm über Gott und die Welt zu reden, selbst wenn oder gerade weil wir uns nicht immer ganz einig sind.

Die Windtunnel sind ziemlich ‚en vogue‘ hier in Australien. Früh übt sich…. ein Pressebild mit gewissem „Jö-Faktor“.

Am nächsten Morgen gibt der Meister vom Flugplatz grünes Licht und ich fahre zurück nach York. Dabei erlebe ich ein mittleres Verkehrschaos inklusive Baustelle. Es ist wohl Zeit, sich wieder an Schweizer Verhältnisse zu gewöhnen.

Zurück in der Dropzone, bekomme ich ein Briefing und ich werde mit Ian, meinem Stage-2-Angel springen. Der Exit ist diesmal ein Kopfsprung und er gelingt ordentlich. Auch die 360 Grad Drehungen gehen gut, doch das vorwärts fliegen muss ich noch verbessern. Ich nehme mir auch ernsthaft vor, den Höhenmesser fleissiger zu checken. Das ist das wichtigste. Landen lässt er mich jetzt alleine. An diesem Traktor von einem Schirm fühle ich mich ohnehin gut aufgehoben. Je öfter ich springe, desto mehr gefällt mir dieser Sport. Neues Jahr, neues Hobby?

Mein Guru hat immer die schönsten Shirts an und ist die Ausgeburt der Coolness!

Leider machen sie heute früher Schluss und so bekomme ich nur einen einzigen Sprung. Auch am nächsten Morgen lassen sie sich viel viel Zeit. Der Flieger geht noch nach Perth und wir springen erst um 11 h. Zeit, bei der ich mir gerne zeigen lasse, wie man so einen Fallschirm packt. Dabei werden in den schillerndsten Farben Geschichten preis gegeben, was geschieht, wenn man dies nicht macht oder jenes vergisst. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Räuberpistolen hören will.

Dann ist es soweit und zu meiner riesen grossen Freude fühlt sich der Sprung und die Bewegung im der Luft, ganz natürlich an. Einer der Instruktoren meint, ich solle doch von nun an alleine springen. Doch für Stage 7 möchte ich lieber noch jemanden dabei haben. Es gibt einen Backflip und Tracking, das heisst vorwärts fliegen. Ich gestehe, dass ich den Effekt des Trainings im Windkanal völlig unterschätzt habe. Seit diesen 10 Minuten laufen die Bewegungen im Freifall natürlich ab und gelingen ziemlich gut. 10 Minuten entsprechen 10 Sprüngen von 14’000 ft, rund 4500 m.

Obwohl ich nun jedes Level auf Anhieb bestehe, werde ich den ganzen AFF Kurs wohl nicht vollenden. Egal, ich habe riesen Spass und die Atmosphäre hier in der Drop Zone ist magisch. Die Leute voller Begeisterung für ihren Sport. Sehr positiv, lassen sich coachen und fragen auch mich Neuling die ganze Zeit wies läuft und ich solle doch weiter machen. Sie wollen andere für ihren Sport begeistern! Diese geniale Eigenschaft findet man bei Kletterern auch, doch geht sie leider so manchem Bergsteiger ab. Es ist einfach grossartig! Nur Santos spielt seit einer Woche die beleidigte Leberwurst. Offenbar konnte er mit meinem Hinweis nicht viel anfangen und hat jetzt ein (weiteres) Problem. Er tut mir sogar ein wenig leid.

Happy people in der Drop Zone, super Stimmung überall und immer! Es hat auffallend viele Ladies – coool!

Es wird noch viel voller: eine richtige Pijiama-Party (Stichwort Jump Suits)

Mein Freund Simon aus Perth kommt mir für ein Abschiedsdinner aufs Land entgegen. Ich bin ziemlich erledigt von der Springerei. Doch ich finde es schön und mir ist es wichtig, wenn man am anderen Ende der Welt lebt, Freundschaften persönlich zu pflegen. Was sind da schon 100 Kilometer?

Obwohl es Momente gegeben hat, an denen ich mit früheren Rückflug gewünscht hätte, weil ich satt war von all der Schönheit dieses Landes und den vielen Eindrücken, so ich bedaure ich es jetzt abreisen zu müssen. Ich bin gefragt worden, was das beste an dieser Reise war. Es sind eindeutig die Menschen. Wie meistens, gibt es auch negative Aspekte, doch die Freundlichkeit, die positive und optimistische Grundeinstellung und die Hilfsbereitschaft der Leute in diesem Land ist beeindruckend. Immer wieder.

Um 08:00 bin ich auf dem Flieger und ich springe wieder mit Guru Ian. Don wirbelt auf dem Platz umher und er wird erneut Gelegenheit bekommen an meinen Canopy-Künsten rumzumeckern (low turns, 800ft sind ihm nicht hoch genug). Aber hey: ich ‚kille‘ die ganze AFF Ausbildung! Schwupsdiwups bin ich schon wieder auf dem Weg nach oben. Diesmal gibts einen Lowjump von 5000ft. Es ist wie John Wayne: Raus und sofort ziehen. Mein Guru springt hinterher. Das wars! Und zur Feier des Tages krieg‘ ich noch einen richtigen Solo Sprung und ein T-Shirt spendiert und ich spendiere Bier. – Viel Bier.

… und darf mich auf der Bier-Sponsoren Liste eintragen.

Sie werden es in diesem Moment geniessen (nach der Springerei, da sind sie ziemlich sauber). Ich sitze im grossen Flieger und es fliessen immer wieder Tränen über mein Gesicht. Ich heule wegen Hans‘ Abschiedsmail. Ich heule weil ich überwältigt bin, von all den vielen Eindrücken und Begegnungen der letzten Monate und der Zeit in der Dropzone. Ich heule weil ich nach Hause muss und auch weil ich mich auf zu Hause freue. Ich heule weil das Leben so schön ist.

Den Hangar hab ich auch noch verziert, denn alle Muscheln konnte ich wirklich nicht mitnehmen. Sniff sniff….

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Raus aus der Komfortzone!

21 Jan

Als ich frühmorgens nach draussen blicke, ist der Wind wieder stärker. Doch es bleibt mir keine Zeit enttäuscht zu sein, Don ruft mich. Keine Ahnung wie alt der ist und ob er bereits die Bezeichnung ‚Senior‘ verdient. Doch seine Betreuung hat es in sich. Ziemlich effektiver Einzelabrieb, danach bin ich in seinen Augen bereit für Stage 2.

Der Typ wuselt den ganzen Tag best gelaunt, pausenlos umher, macht AFF Trainingsprünge mit uns Frischlingen und Tandems. Er liebt es sichtlich.

Die vielen Dinge, die ich während des Freifalls machen soll, sind herausfordernd. Zwei Instruktoren sind mit dabei. Was die Sache nicht unbedingt einfacher macht, wenn sie sich nicht einig sind.

Meine Stage 2 Angels, Kevin und Ian

„Get it done girl – kill it!“ meint aufmunternd ein anderer Instruktor. Ok, genau das mache ich jetzt.

Auch die nächste Stufe schaffe ich, aber nur mit Ach und Krach. Ich versaue aber die Landung, weil ich den Flügel wie ein Gleitschirm fliege und mit der falschen easy peasy Einstellung dahinter bin. Die Instruktoren sind absolut ’not amused‘ über meine letzte Kurve zu nah am Boden. Ich werde die Sache ernst nehmen und es besser machen. Auch finde ich es beängstigend, dass mir Akromanöver in den Sinn kommen, wenn ich so im Warteraum hänge. Nach dem zweiten Absprung heute, bin ich erledigt. Auch ein zweiter Energy Drink richtet da nichts mehr aus.

Ich bin froh, dass ich mich zum Nachtessen angemeldet habe. Maria kocht hier – und das ist der Wahnsinn. Ihr Name ust Programm: Pasta mit Panna und Knoblauch und Pfeffer, dazu mediterranes Gemüse. Deftig und jede Kalorie wert.

Lande-Bier Competition der Cracks: vor dem Abstehen eine Flasche packen.

Heute Morgen stellt sich für einmal nicht die Frage nach dem Wind, sondern ob ich zuerst Sonnencreme oder Voltaren aufschmieren soll. Die Übungen für die gute Position im Freifall entpuppen sich als Workout für die Rückenmuskulatur. Ich sag nur ‚Ü40‘!

Nach einiger Warterei, kriege ich eine Ansage. Ich werde mit Chiefinstructor Don springen. Er redet mir nochmal ziemlich heftig ins Gewissen, bei der Landung keinen Scheiss zu machen. Er habe schon genug graue Haare. Diesmal werde ich mit nur einem Instruktor springen. Dieser Sprung gefällt mir wirklich gut. Als mich Don los lässt, erlebe ich Freefall at its best!

Genau deshalb bin ich her gekommen. Das ist es! Um Level 4 zu bestehen, muss ich allerdings noch stabiler fliegen. Ich drehe mich zu lange im Kreis, da ich quasi ‚übersteuere‘. Es ist nur eine kleine Schulterbewegung, ausserdem knicke ich beim Auslösen des Schirms noch zu fest zur Seite weg. Don und seiner Gopro-Kamera entgeht nichts.

Ich warte bei 40 Grad im Hangar, bis ich wieder dran bin. Nochmal rauf auf 14’000 ft (rund 4500 m.ü.M). Diesmal bin ich schneller in der richtigen Position (Arch) zum Fallen. Als ich mich sodann ungewollt zu drehen beginne, stabilisiere ich selbständig. Dann entspanne ich mich tatsächlich – im Freifall, unglaublich, aber das geht also – grinse, checke das Altimeter und grinse weiter den Don an, der vis-à-vis fliegt.

So hässlich sich der Moment anfühlt, wenn man die Kontrolle beim Exit abgibt, so herrlich ist es, sie Freifall wieder zu erlangen. Es hat was, diese Springerei! Don vollführt einen Freudentanz, als ich zum Hangar komme. Er freut sich offensichtlich, dass seine Schützlinge (wir sind heute zu 7.) es gut gemacht haben.

Noah, ein super Crack freut sich total und meint, ich sei nun „hooked“ und beisst von meinem Eis ab. So ein Frechdachs. Ich versuche heraus zu finden was es ist: höchste Konzentration uns Körperkontrolle (ähnlich beim Klettern) soviel steht fest.

Don kehrt morgen in seinen Berufsalltag als Briefträger (er ist 62 J und kein bisschen leise) zurück und ich werde Level 5 (von 9) attackieren, sofern der Wind mich lässt.

scho no huere geil!

We are doing a jump tomorrow …

19 Jan

…sprichts, grinsts und geht weiter packen. „Sag mir wenn ich Dir zeigen soll, wie man packt“, meint der 2m grosse, junge Rigger, dessen Fussgelenk einem Knödel gleicht (Bänderriss – ich bin gewarnt).

8 Stunden vor dem Sprung kein Alkohol. Wir werden sehen und ich hoffe das Beste. Gerade läuft der Chief Instructor mit einer Flasche Bier (und einem leeren Bierkarton) an meiner Zimmertüre vorbei. Schönes Vorbild. Er kommt zurück und seine Zunge ist hörbar schwerer als sonst. Naja, es sind ja noch sicher 14 Stunden hin, ich will mal nicht kleinlich sein. Allerdings ist er Ami. Ich hoffe er verträgt die Sauferei ebenso gut wie die OZies. „We are doing a jump tomorrow“ sprichts und schlurft zum Wohnwagen.

Im Lauf des Vormittags wird die Wolkendecke dünner und der Betrieb beginnt. Wir bekommen Drill. Einmal üben wir ein Notfall Szenario, bei dem wir eingetwistet werden. Mir wird kotzübel dabei und ich beschliesse nichts mehr zu essen bis der Erstabsprung gemacht ist. Während die ausgebildeten Springer wieder und wieder in den gelben Flieger steigen, warten wir am Boden auf unseren Erstabsprung. Die Sonne lacht vom mittlerweile blauen Himmel, doch der Wind ist noch etwas zu stark. Die Befürchtung der Instruktoren ist, dass es uns weit vom Landeplatz wegpustet. Mir ist sterbenslangweilig. Doch die Hoffnung auf weniger Wind mit abnehmender Sonneneinstrahlung bleibt. Der olle Santos macht Sprüche, die ich gar nicht lustig finde und als am Abend der Pilot dann das Flugzeug für die Nacht sichert, bin ich ziemlich missgelaunt. Doch nach einer kleinen Joggingrunde über die Hügel geht es wieder besser.

Meine Mitbewohnerin, die Spinne an der Zimmerdecke, hat mich so eben von einer Fliege befreit. Nachdem ihr Opfer gar kläglich verstummt ist, stakst sie zurück in die Ecke über meinem Bett. Sie hat sie tatsächlich gefressen. Privates National Geographic. Ich werde wohl gleich versuchen, sie zu erwischen und raus schmeissen. Ich bin immens froh, dass ihre dicke, grosse Schwester im Raum vor den Toiletten geblieben ist. Die hier ist gross genug, wie sich bei näherer Betrachtung heraus stellt. Mein Zimmer ist zwar sehr hoch, doch mit meinem Handstaubsauger, den ich seinerzeit in Katherine erstanden habe, könnte es klappen. Er leistet somit erneut wertvolle Dienste und entpuppt sich zum unverzichtbaren Gadget einer Australienreise.

We are doing a jump tomorrow.

Der Morgen zeigt sich kühl und windig. Das Flugplatzrestaurant hat leider noch geschlossen, ist aber mehr als zur Hälfte voll. Die Springer sind an ihren Notebooks. Die Szene erinnert mich an meine Zeiten als Gleitschrim(semi)profi. Schon wieder ein Backflash. Irgendwie kommt mir Fallschirmspringen eh vor wie Fliegen mit dem Notschirm vom Gleitschirm, mal abgesehen vom Freifall. Aber den habe ich ja noch nicht erlebt bis jetzt. Der Wind ist auch heute zu stark, um mit einer solchen riesen Anfängertüte einigermassen am richtigen Ort zu landen.

Als ‚Frau der Tat‘ entschliesse ich mich zu einer Planänderung. Fünf Minuten später bin ich angezogen und gehe mit Krysztof meinem Instruktor, noch einmal den Exit, die Freifallphase und die Landevorbereitung durch. Landen wird er, den Rest mach‘ ich. TAFF (tandem accelerated free fall) heisst das und es bringt mich auf jeden Fall schon mal auf Stufe 1 meiner AFF Ausbildung.

Im Flieger sitzen wir rückwärts zur Flugrichtung. Sobald wir die Absprunghöhe von 14’000 ft erreicht haben, kommt Hektik auf. Krysztof hat mich längst an sich und am Schirm festgeschnallt. Jetzt lässt sich ein Springer nach dem anderen aus der offenen Flugzeugtüre fallen und auch für mich gibt es kein Zurück mehr. Auch wenn mein Körper kurz mit Stress auf den Freifall reagiert, ich bzw. das eingeübte Prozedere funktioniert gut. Nur der Schirm ist extrem schwer zu ziehen. Es ist ein Tandem und entsprechend schwerer geht der Splint raus. Es klappt aber und die Öffnung ebenfalls. Zum Steuern ist das Ding, verglichen mit einem Gleitschirm, wie ein Panzer. Der Wind ist nun dermassen stark, dass bei der Landung Helfer auf uns warten. Die das grosse Tuch packen.

Alle fragen mich, wie es war. Doch ich bin schlicht ‚overwhelmed‘, so kann ich die nächste Stunde nicht kommunizieren. Ich bin sehr, sehr müde. Die Leute sind so lieb, doch ich wünschte sie würden mich in Ruhe lassen.

Nachdem ich mich erholt habe, fahre ich in die nächste grössere Stadt um Lebensmittel einzukaufen. Auch eine Ladung Energy Drinks muss her. Als ich zurück komme, beginnt der Wind sich abzuschwächen. Meine ‚Leidensgenossen‘, die ebenfalls auf ihren ersten Soloabsprung warten, geben reihum auf und fahren nach Hause oder verziehen sich in den Windkanal.

Überall hängen die Springer und ihre Begleitpersonen rum und sind einfach gut drauf. Die Atmosphäre hier gefällt mir total gut. Auf die Frage „What’s the time?“ heisst es generell „It’s the time of your life.“ Leider kann ich beim Bier trinken nach der Springerei nicht mitmachen. Ich habe mich immer noch nicht an den Gerstensaft gewöhnt. Der Schweizer des Tages heisst Roger. Er springt hier mit und zu Hause in Locarno. Während ich mich freue, wieder einmal meine Muttersprache zu sprechen, ist Roger ist hier,um sein Englisch zu verbessern. Das häufigste Wort, ist allerdings der Kraftausdruck mit F. 🙂

Der Wind ist immer noch zu stark. Santos langweilt sich und nervt rum ‚Hey, its perfect for students now‘. Ich mach‘ es zwar nicht gerne, doch ich muss ihm einen entsprechenden Hinweis geben. Er ist allerdings schon genug gestraft, denn eine Ameise ist in seine Shorts gekrabbelt und hat ihn gebissen. Die Bisse australischer Ameisen haben es in sich.

Der Wind hat sich ein bisschen gelegt, doch noch ist es nicht soweit. Es ist zwar schon nach Fünf und es könnte tatsächlich noch etwas werden mit ‚richtigen‘ ersten Solosprung und sonst Morgen. We are going to jump tomorrow.

Debriefing.

Wave Rock – der schöne Umweg

16 Jan

Ich nehme mal wieder eine Abkürzung über eine Piste. Es klingt nach ultimativer Pampa: Marvel Loch, ist aber 125 km kürzer als Google Maps. Ob der Regen der Piste zugesetzt hat oder nicht, werde ich natürlich im Roadhouse versuchen in Erfahrung zu bringen (Stichwort ‚to get bogged‘). Mein Ziel ist Hyden mit dem Wave Rock und allerlei kleinen Walkingtrails im hübscher Umgebung. Kleinere Spaziergänge sind nach den Laufrunden mit den Runners aus Kalgoorlie genau das Richtige zur aktiven Erholung.

Alles open. Freie Fahrt für Coni.

Ich bin immer noch entzückt von Kalgoorlie wenn gleich vier Tage wirklich lang genug waren. Die Geisterstädte haben sich nämlich als richtig geisterhaft, das heisst nicht vorhanden entpuppt. Das Wetter lässt auch sehr zu wünschen übrig. Immer noch hängt ein Zyklon an der Westküste, der jetzt Perth erreicht und dort Schaden angerichtet hat. Doch es gibt Roadtrains mit vier (!) Anhängern und die Autofahrer grüssen wieder! Im Supermarkt habe ich frische Litschies als Reiseproviant entdeckt. Hurra!

Die Gegend um den Hyden / Wave Rock heisst Weatbelt. Tatsächlich erstrecken sich gelbe, abgemähte Weizenfelder bis zum Horizont. Ab und zu werden sie von Baumreihen unterbrochen. Manchmal bieten grössere Waldstücke Abwechslung. Besonders gefallen mir die Gumtrees und jetzt bei feuchtem Wetter hängt ein wunderbarer Duft in der Luft. Der Wave Rock ist ein markantes Felsgebilde. Leider ist es mit einem Mäuerchen und einem Zaun verschandelt. Dafür ist die Granit Formation ‚the humps‘ ganz in der Nähe eine Besteigung wert. Trotzt des Regens ist es ein schöner Spaziergang. Ausserdem gibt es noch alte symbolhafte Höhlenmalereien in den Mulka Caves zu sehen.

Die Fahrt zurück nach York bei Perth in zwei Tage zu packen und einen kleinen Umweg von 100 km via Hyden und den Wave Rock zu machen war eine gute Idee. York selber ist meine nächste Destination. Ich werde mich hier dem Skydiving widmen. Mal sehen wie weit ich beim AFF Kurs komme. Das Flugfeld ist jedenfalls ziemlich verlassen. Als ich mein Zimmer (30$) sehe, organisiere ich erst mal einen Staubsauger und schnappe mir mein Putzzeug. Oje! Der dafür zuständige Mate entreisst mir den Staubsauger jedoch kurze Zeit später wieder. Ich nehme reiss aus vor einer Salve gut gemeinter Ratschläge.

Ein Airfield mit Pool 🤙

Zusammen mit meiner neuen Begleitung, einem italienischen Tandempiloten, der ebenfalls gerade angekommen ist, fahren wir zurück in den Ort und schauen uns um. Santos, so heisst der Typ, zieht auffallend gerne sein Shirt aus. Seit dem Mittag mindestens vier Mal. Es gibt Schlimmeres. Es ist sehr kurzweilig mit ihm. Doch er kann Sachen felsenfest behauten und will es dann googeln. Am besten ich lass‘ ihm seinen Willen, sonst ufert die Diskussion ziemlich aus. Das Schöne ist, dass er fit ist und ein bisschen laufen mag. Bei den Schlangen, vor die ihn die Frau im Visitor Center wirkungsvoll gewarnt hat, tut er sich grad noch schwer. Es sind aber keine unterwegs. Ein Weichei ist er definitiv nicht, denn er geht immer vor. Wir verbringen den ganzen Nachmittag in York und hoffen, dass der Stromausfall bald vorbei ist, damit die Geschäfte wieder aufgehen, um uns mir Lebensmitteln einzudecken. Einzig der Liquor Store hat nicht zu gemacht!

< Da hab ich meine Geisterstadt: York ohne Strom!<<<

Jetzt bin ich ordentlich aufgeregt wegen des Kurs morgen. Und müde. Eine Mütze voll Schlaf im frisch geputzten Zimmer wirds richten.

Goldrausch – Runningflash

13 Jan

Kalgoorlie-Bolder entpuppt sich als wahres Kleinod. Es braucht keine besondere Beobachtungsgabe um zu erkennen, dass hier bereits vor vielen Jahren Wohlstand eingekehrt ist. So säumen einige der schönsten historischen Gebäude, die ich bisher in Australien gesehen habe, die Boulevards. Da man beim Platz hierzulande nicht noch nie hat sparen müssen, war ein Kriterium bei der Strassenplanung, dass eine Karawane problemlos wenden hatte können. Die Versorgung der Goldfelder und der aufstrebenden Stadt mit Wasser und Lebensmitteln, erfolgte bis zur Fertigstellung der über 500 km langen Wasserleitung im Jahr 1903, mit Kamelen. Im Jahr 1893 fanden Paddy Hannan und Thomas Flemming hier Gold. In dieser Gründerzeit ist es auch passiert, dass man glitzernde Steine für Katzengold gehalten hat und damit die Strassen gepflastert, eine Kirche und ein Pub gebaut hat.

Das Thema ist dermassen faszinierend, dass ich eine Führung durch den gigantischen Gold-Tagebau, mitmache. Diese ist jeden Dollar wert. Dan ist Chauffeur und Guide in Personalunion. Dan steht für ‚devastating handsome and nice‘. Der Typ sieht aus wie der jüngere Bruder vom Samichlaus, ist herzlich-charismatisch und äusserst witzig. Er macht einen richtig guten Job!

Dan in Aktion. Auf dem ganzen Gelände gilt Nulltoleranz bei Alkohol, langärmlige Bekleidung und Schutzbrillen. Es gibt random Alkoholtests und Ausgangskontrollen. Also besser kein Souvenir mitgehen lassen. Auch muss man immer schön beim Bus bleiben. Sonst werden ein paar Mitarbeitende ‚excited‘, meint Dan.

Zu Beginn des Goldrauschs, Ende des 19. Jahrhunderts, konnte das Gold vom Boden aufgelesen werden. Danach holten die Digger das Gestein mit dem Edelmetall aus Stollen. Seit den 80er Jahren wird jedoch Tagebau betrieben. Die einzelnen Tunnels von damals, die sich weit über 1000m tief unter die Erdoberfläche erstrecken, haben nicht mehr rentiert. An ihre Stelle ist eine gigantische Grube, der Super Pit, getreten. Sie wird als Joint Venture betrieben und fördert rund 60 kg Gold pro Tag. Doch noch immer kommen beim Graben im Gebiet der ehemaligen Stollen, unliebsame Überbleibsel wie z.B. Schienen oder Stützbalken zu tage. Das Material ist teilweise kontaminiert und muss von Hand aussortiert werden. Eine unbeliebte Aufgabe.

Dieser Truck hat 253 Tonnen geladen. Dan meint die Bremsen seien mehr für die mentale Gesundheit der Fahrer und dass man denen besser nicht zu nahe kommt.

In der Grube werden beeindruckend grosse Werk-/Fahrzeuge eingesetzt. Mit einem unglaublichen Durst nach Treibstoff (300’000 l pro Tag) und Hunger nach Reifen. Die Treibstofffarm fasst 700’000 Liter. Wenn die Fahrer ihren Fahrstil zur Schonung der Reifen anpassen, bekommen sie einen Bonus. Ununterbrochen mit GPS überwacht, brechen sie das goldhaltige Quarzgestein heraus und befördern es zur Steinmühle. Dort werden die Brocken erst auf die Grösse einer Kleenexbox zerkleinert und in einem weiteren Arbeitsschritt fast pulverisiert. Dann wird mit verschiedenen chemischen Verfahren (Floating genannt) das Gold herausgelöst. Die fertigen Goldbarren werden per Flugzeug nach Perth, in die Münzanstalt (Mint) befördert. Der Flug wird jeweils kurzfristig und im Zufallsprinzip bestimmt.

Das Gestein, welches heutzutage gefördert wird, weist einen deutlich geringeren Gehalt an Gold auf, als jenes vermeintliche „Katzengold“, dass man seinerzeit für den Bau der Kirche, des Pubs und von Strassen verwendet hat. Trotzdem ist das Geschäft hoch profitabel und aufgrund der imensen Gold-Vorkommen noch für viele Jahre gesichert. Auch können die Steinmühlen nicht alle geförderten Brocken bewältigen. So kommt ein Teil der Gesteinsbrocken einfach mal ‚auf Halde‘. Allein dieser Berg reicht für mehrere Jahre aus. Sollte das Gold dann irgendwann doch einmal ausgehen, so gibt es in der Gegend auch reiche Vorkommen an Lithium, Nickel, Silber und Kupfer.

Nach der Führung durch den Super-Pit besuche ich die Basis des hiesigen Royal Flying Doctor Service. Zu gerne würde ich einen Bericht inklusive Interview, für das Medico Journal zu Hause in der Schweiz schreiben. Doch meine Email – Anfrage an die Pressestelle, ist immer noch unbeantwortet. Ich poppe einfach spontan dort auf und siehe da, ich bekomme mein Interview mit dem diensthabenden Flying Doctor, aber am Boden. So was nenn‘ ich flexibel! Ich komme kaum nach mit Notizen machen und Staunen. Was der Mann alles erlebt, ist der schiere Wahnsinn und geht auf keine Kuhhaut! Nicht umsonst hat es Ende der 90er eine beliebte TV-Serie über diese Helden gegeben. Sie fliegen übrigens fast ausschliesslich Pilatus Porter und ich habe vermutlich einen kleinen ‚Swiss-Bonus‘.

Ich lasse den Tag am Ausguck mit Blick über den Super-Pit ausklingen.

Mir gefällt es richtig gut in KAL und so ich bin happy, ein paar Tage hier zu verbringen. Im Gegensatz zu den Orten Newman und Tom Price, weiter im Norden, wo Eisen gefördert wird, duldet Kalgoorlie keine Fly-in-fly-out-Wochen-Aufenthalter. Deshalb ist die Stadt nicht nur ziemlich schön, sondern hat auch eine Seele und bietet Lebensqualität. An der Hannan Street, gibt es Läden, Coiffeursalons, nette Kaffees und Restaurants. Es gibt Parks sowie eine öffentliche Badi mit Rutschbahn und Wellenbad.

Für mich gibt es einen Lauftreff im Bushland Park, den Parkrun. Es laufen Ladies mit, die etwa ein gutes Tempo machen und wir jagen uns ein bisschen. Es macht total Spass, doch ich bin nach 5 schnellen Kilometern schon ein bisschen ausgepumpt. Sofort werde ich für Sonntag Morgen um 5 Uhr für eine längere Laufrunde mit den Leuten vom Laufclub eingeladen und ich werde natürlich hingehen. Auch Geisterstädte gibt es noch zu erkunden – ich bleibe einfach noch ein bisschen.

Parkrun – rennen, joggen, walken für jedermann. Briefing (Schlangenwarnung!) und Zeitmessung inklusive.

Strand Overkill

12 Jan

Esperance ist wunderbar unspektakulär: ein Ferienort am Meer. Die grosse Hafenanlage gleich an der Strandpromenade, tut dem Flair der Ferienkulisse schon ziemlich Abbruch, aber so ist das halt in Australien. Die Hauptattraktion sind ohnehin die unglaublich weissen Strände in der näheren Umgebung. Schneeweisser, feinster Sand, entweder eingerahmt von rund geschliffenen Granitfelsen oder als Infinity-Version in Türkis und Weiss. Selbst die 4×4-verrückten OZ schaffen es nicht ganz diese Strand-Idylle zu zerstören. Obwohl sie wirklich j e d e n. Strand befahren müssen. Am liebsten in den Nationalparks, weil sie da meistens noch über Dünen und wilde Pisten rotzen können. Jawoll!

Für mich finde ich schöne Bedingungen für Lauftraining und kleine Hikes zur Erholung. Genau das richtige wenn man satt ist von der Schönheit eines Landes und den vielen Eindrücken einer langen Reise. Die Bootsfahrt, auf der allerlei Tiere z.B. Delfine zu sehen sein sollen, ist ebenfalls unspektakulär. Immerhin zeigen sich herzige Seelöwen und Vögel.

Dafür schliesse ich mit Natalie und Yannick Freundschaft. Gemeinsam erkunden wir gleichentags den Cape Le Grand NP. Der Frenchmen Peak macht bei der Anfahrt schon ein wenig Eindruck. Er entpuppt sich jedoch bloss als ein grösserer Felsen. So sind wir innert kürzester Zeit oben und geniessen die 360 Grad Aussicht.

Am hinreissend weissen Strand der Lucky Bay hoffen wir Kängurus zu sehen. Es lassen sich jedoch keine blicken. Obwohl es nicht der erste schöne Strand ist, bin dermassen über dieses unglaubliche türkis-blau-weisse Farbenspiel am Staunen, dass ich nicht enttäuscht bin. Kaum sind wir wieder beim Auto, kreuzen die ersten Tiere auf. Wir sind völlig entzückt und können gar nicht genug Fotos knipsen. Auf der Rückfahrt grasen Dutzende der Tiere im goldenen Abendlicht.

Ich erkunde den Cape Arid National Park. Hier wäre ein gutes 4×4 Fahrzeug angemessen, denn ohne kommt man nicht sehr weit. Für einen gemütlichen Ausflug reicht aber auch mein Disco-SUV. Auf der einen Seite ein Kilometer langer Traumstrand, auf der anderen Sandbuchten mit Granitfelsen. Ich spaziere etwas träge auf dem markierten Track und bemerke irgendwann, dass es immer dunstiger wird. Ausserdem riecht es nach Lagerfeuer. Das muss wohl ein sehr grosses ‚Lagerfeuer‘ sein. Ich habe von Buschbränden weiter im Nord-Osten gehört. Deretwegen sind auch einige Strassen gesperrt. Dass das bis hier her bemerkbar ist, macht mich nervös. Der Wind kommt zwar aus Norden, doch ich beschliesse, mich gleich auf den Heimweg zu machen.

Der Himmel ist schon gar rauchverhangen. Doch weil der Strand bei Bushfeuer ‚the place to be‘ ist, wie ich allerdings erst später erfahre, sind die OZ entspannt wie immer.

Den Ausdruck ‚to get bogged‘ gibts nur in australisch und sagt einiges über die nationale Vorliebe für die Wahl der Freizeitbeschäftigung.

Ich verlasse Esperance am nächsten Tag und fahre bei strömendem Regen nach Kalgoorlie. Ein 400 km Roadtrip über eine von Bäumen gesäumte Strasse. Es gibt hier weite Flächen mit vertrocknetem Gras, ausgetrocknete Salzseen und weiter nördlich nimmt die Zahl der Minen zu. Ich freu mich, denn bestimmt werde ich Natalie und Yannick wieder treffen. Die beiden sind im selben Hotel abgestiegen. Es ist so lustig mit den zwei Reiseverrückten. Natalie weiss bei allen exotisch angeschriebenen Gerichten was es ist. Zumindest bei Chinesisch und Indisch. Wir verbringen einen extrem kurzweiligen Abend beim Inder.

In Kalgoorlie gibt es die grösste Goldmine des Landes, schöne alte Gebäude sowie gute und bezahlbare Hotels. Eine Basis der Royal Flying Doctors ist zu besichtigen und in der Umgebung gibt es die eine oder andere Geisterstadt aus früheren Zeiten des grossen Goldrauschs. Ich bin schon ganz gespannt auf die Gegend.

Einer mehr: Infinity Beach im Cape Arid NP mit einer Rauchwolke im Hintergrund.

Lucky Bay: Keine Kängurus dafür chillende Möwen.

Fitzgerald River NP – Hiken am Hase „Häsä“ Hag and more

7 Jan

24 Kaninchen hat der Typ in den 1859 in Victoria (dort wo Melbourne ist) eingeführt. Zu seinem Jagdvergnügen und um sich ein bisschen wie zu Hause zu fühlen. Sechs Jahre später war die Population auf 30’000 Tiere angewachsen. Ich würd sagen, mehr als 1:0 für die Hasen. Bald schon waren sie zur Landplage geworden und breiteten sich schnell aus. Sie richteten ernsthafte Schäden in der Landwirtschaft an. In West Australien ist man dieser drohenden Gefahr mit insgesamt drei Zäunen, die jeweils über 1000 km lang waren begegnet. Gleichzeitig ist ein neuer Beruf entstanden: Da die Zäune kontrolliert und repariert werden mussten, waren Zauninspektoren mit Pferden oder Kamelen unterwegs. Im Rest von Australien hat man die Hasen geschossen, Fallen gestellt, vergiftet und mit dem Erreger der Kaninchenpest infiziert. Doch es gibt sie immer noch. 2:0 für die Hasen.

Die Piste nach Point Ann ist wohl der übelste Streckenabschnitt meiner ganzen bisherigen Reise. ‚Corrogations‘ werden diese Bremsrillen genannt. Fährt man zu langsam drüber, verschlimmert sich das Leiden. Brettert man mit Speed drauf rum, fängt der Wagen irgendwann auf dem Kies an zu schleudern. Meine Hände vibrieren jetzt noch. Auch scheint die gesamte West Australische Fliegenpopulation ebenfalls hier Urlaub zu machen. Selbst beim staken Wind, der gerade herrscht sind sie aufdringlich. Pfui! Pfui! Pfui!

Dafür ist der Strand, der St. Mary Beach, wirklich weltklasse. So verführerisch, dass sogar ich mich ins Wasser wage. Die Wellen scheinen eigentlich klein und nicht sehr wild. Trotzdem muss ich mich ernsthaft bemühen auf den Beinen zu bleiben. Nach einer ganz kurzen Abkühlung bis zum Bauch, bin ich auch schon wieder draussen.

Stattdessen wandere ich, nach einem Rundgang am ‚historischen‚* ‚Rabbit proof fence‘, einfach auf den nächsten kleinen Berg, den Mount Barren West. Bei der Anfahrt rennen drei grosse Vögel davon. Ich denke es waren keine Emus, denn einer von Ihnen hat einen blauen Hut auf. Auch Raubvögel kämpfen sich durch den Wind. Einmal mehr bestaune ich die verschiedenen Pflanzen. So gibt es hier allerlei blühende Büsche und Stauden. Oben auf dem Gipfel bläst der Wind sehr kräftig daher und ich muss mich hinter einem der grünlichgrauen Granitsteine verstecken. Abends in Bremer Bay pfeift der Wind dann so richtig kalt um die Häuser und das Restaurant ist gerammelt voll. Was bin ich froh, dass ich ein Motelzimmer hab!

Obwohl zur Zeit gelegentlich etwas schlechte Laune aufkommt, weil ich einfach schon zu lange unterwegs bin, sehe ich immer wieder schöne Dinge, die mich aufmuntern. Heute bin ich den Hamersley Drive auf der anderen Seite des Fitzgerald River NP zur Küste gefahren. Die Piste war weit besser als erwartet und die Aussicht wirklich prächtig. Hier steht der Mount Barren East, den ich gleich mit einem Fisch Burger, Ginger Beer und meinen Chutneys als Picknick im Rucksack besteigen werde. Es gibt wieder wunderschöne Granit Zacken und ein Riesenpanorama. Ich hab heute morgen schon ein gutes Lauftraining am Strand gemacht. Zusammen mit diesem Berglein und der Fahrt nach Hopetoun von über 200 km ist das dann ein erfüllendes Tagesprogramm.

Hier wartet der Hakea Trail auf mich (Hakea ist die Pflanze oben auf dem Bild). Danach winken friedliche Tage in Esperance. Ich hoffe eine gemütliche Bleibe zu finden und paar Tage zu geniessen. Danach geht es nach Perth zurück – natürlich mit Zwischenstopps und spannenden, kleinen Umweglein.

*historisch Eigentlich sind es Überreste eines Maschendrahtes, die man wohl besser aufräumen würde. Doch die Geschichte dazu ist hübsch.

Unten: Wundervolle Aussichten vom Hakea Trail